Treffpunkt: ErfOLgsstarter: Gründung, Startups und Unternehmensnachfolge im Fokus
Wie gelingt der Einstieg in die Selbstständigkeit? Welche Faktoren entscheiden über den Erfolg von Startups? Und welche Chancen bietet die Unternehmensnachfolge als Alternative zur Gründung?
Antworten auf diese Fragen lieferte der „Treffpunkt: ErfOLgsstarter“ im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg. Rund 40 Gäste aus der Oldenburger Gründungsszene, angehende Gründer:innen und Unternehmer:innen nutzten die Veranstaltung, um praxisnahe Einblicke in Gründung, Startup-Entwicklung und Nachfolge zu erhalten. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg, der Oldenburgische Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer Oldenburg und der NBank stärkt das Format gezielt das Startup-Ökosystem in Oldenburg und bietet eine Plattform für Austausch, Wissenstransfer und Vernetzung.
Den Auftakt machten die Gründerinnen Hoda Fakhro und Marisa Granada Onken der M&H Global Market GmbH, die sehr offen über ihre eigene Gründung und die Erfahrungen aus dieser Zeit berichtet haben. Dabei ging es weniger um theoretische Ansätze, sondern vielmehr um die Frage, worauf es in der Praxis wirklich ankommt: ein funktionierendes Team, klare Rollen und vor allem Vertrauen untereinander. Gerade in der frühen Phase wurde deutlich, wie wichtig es ist, mit Unsicherheiten umzugehen und trotzdem konsequent weiterzumachen.
Besonders spannend war dabei die Zusammenarbeit der beiden Gründerinnen selbst. Durch ihre unterschiedlichen Hintergründe und Netzwerke – unter anderem in Deutschland und Spanien – bringen sie verschiedene Perspektiven ein, von denen sie im Gründungsalltag gezielt profitieren.
Am Ende wurde klar: Eine gute Idee allein reicht nicht aus. Entscheidend sind die Umsetzung, die Dynamik im Team und die Bereitschaft, dranzubleiben – auch wenn es herausfordernd wird.
Hendrik Nölker berichtete aus erster Hand über die Übernahme und Weiterentwicklung des Familienunternehmens Nölker & Nölker. Dabei wurde schnell deutlich, dass Unternehmensnachfolge weit mehr ist als ein einfaches „Weiterführen“ eines bestehenden Geschäfts. Vielmehr geht es darum, ein Unternehmen aktiv weiterzuentwickeln, bestehende Strukturen zu hinterfragen und das Geschäftsmodell immer wieder an neue Anforderungen anzupassen. Auch in einem traditionsreichen Unternehmen spielt Innovation eine zentrale Rolle – gerade dann, wenn es darum geht, langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Gleichzeitig wurde klar, dass unternehmerisches Denken keine Frage der Generation ist: Jede Phase bringt neue Perspektiven, Herausforderungen und Chancen mit sich, die es aktiv zu gestalten gilt.
Startup-Ökosystem Oldenburg: Austausch als Erfolgsfaktor
Ein zentraler Bestandteil des ErfOLgsstarters ist der direkte Austausch innerhalb der Gründungsszene. Die rege Beteiligung und die intensiven Fragerunden machten deutlich, wie groß das Interesse an praxisnaher Gründungsberatung und echten Erfahrungswerten ist. Gerade dieser offene Dialog ist ein entscheidender Baustein für ein funktionierendes Startup-Ökosystem.
Formate wie der ErfOLgsstarter leisten hier einen wichtigen Beitrag:
Sie vernetzen Gründer:innen, Unternehmen und Institutionen und stärken damit nachhaltig die Startup-Szene in Oldenburg und der Region.